Geschichte
Die Entwicklung der Messerli Kieswerk AG im Überblick.
1907 - 1949
| 1907 | Gründung der Einzelfirma Messerli durch Vater Gottfried Messerli (15.5.1882 - 09.08.1956). |
| 1907 | bis 1910 Bau der ersten Kiesaufbereitung, bestehend aus Sortiertrommel ohne Abspritzung mit Rollwagenbahn (Handbetrieb), und Bau eines Pferdestalles. |
| 1914 | bis 1918 Bau einer zweiten Aufbereitungsanlage mit Brecherei. Installation einer Schwarzbelag-Aufbereitungsanlage (erste Anlage in Bern). |
| 1926 | Kauf des Bay-City-Baggers für Materialabbau und Belad Rollwagen. Kauf eines Dieseltraktors für die Beförderung der Rollwagenzüge von der Abbaustelle zum Kübelaufzug. Bau der dritten Aufbereitungsanlage. |
| 1932 | Inbetriebnahme einer Kabelbaggeranlage mit einem weiteren neuen Kieswerk unter Beibehaltung der Aufbereitungsanlagen 2 + 3 und damit wesentliche Vergrösserung der Leistung. |
| 1949 | am 1.1. Eintritt von Sohn Werner Messerli in die Firma (1.5.1916 - 30.4.1995). |
1950 - 1974
| 1950 | am 16.11. Gründung der Kollektivgesellschaft Messerli & Co. |
| 1950 | Verschiebung des Kabelbaggers. |
| 1956 | Sohn Werner Messerli übernimmt die Leitung der Firma. |
| 1957 | Installation der ersten BZ (Betonzentrale) von Erbes. |
| 1962 | Erneuerung der Brecherei. |
| 1966 | Beteiligung an der Gründung der einfachen Gesellschaft Kieswerk Uttigen (KWU), heute Kies AG Aaretal (KAGA). |
| 1967 | Ersatz der Erbes BZ durch eine Ammann-Anlage. Bau einer neuen Aufbereitung in den bestehenden Gebäuden. Abbruch des Kabelbaggers und Stilllegung des Werkes 4. |
| 1974 | Gründung der Messerli Kieswerk AG. |
1975 - 1999
| 1980 | Einbau eines zweiten Mischers in der BZ und Vergrösserung des Kieswerkes. |
| 1983 | am 2.6. Beteiligung an der Gründung der Kies + Beton AG Schwarzenburg (KBS). |
| 1984 | am 22.2. Übernahme der Kieswerk AG Oberwangen (KWO). |
| 1989 | bis 1990 Einbau einer neuen Computersteuerung in beiden Betonzentralen. |
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| 1990 | am 1.10. Eintritt von Peter Baumann als neuer Geschäftsführer. |
| 1991 | Inbetriebnahme einer Jost-Kiesvorwaschanlage in der Kieswerk AG Oberwangen. |
| 1993 | Stilllegung und Abbruch des alten Kieswerkes in der KWO. |
| 1994 |
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| 1995 | Erstellung eines Biotops auf dem Gelände der KWO. |
| 1997 |
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| 1998 | Zertifizierung nach ISO 9002 + 14001, Auszeichnung durch die Stiftung „Natur + Wirtschaft“. |
2000 - heute
| 2000 | Ersetzen der Kläranlage und Umgestaltung des Kieswerkareals in der Messerligrube. |
| 2000 | Annahme der Überbauungsordnung „Abbauschwerpunkt Wangental“ durch das Könizer Stimmvolk mit 72% Ja-Stimmen. |
| 2001 | Die Abbaubewilligung für den Abbauschwerpunkt Wangental wird erteilt (gegen diese Bewilligung reichen 13 Parteien Beschwerde ein). |
| 2002 | Die Beschwerden gegen die Überbauungsordnung „Abbauschwerpunkt Wangental“ wurden alle abgewiesen. Drei Parteien haben den Entscheid an das Verwaltungsgericht weitergezogen. Ablösung des Bäre-Betons durch den nun in Lizenz hergestellten Presyn-Pretop-Beton. Vom 22.- 24.8. feiert die Firma Kessler AG zusammen mit ganz Oberwangen und den Geschäftsfreunden ihr 100-Jahr-Jubiläum. Eine professionelle Kundenbefragung Messerli/Kessler ergab sehr gute Resultate. |
| 2003 | Im April lehnt auch das Verwaltungsgericht die Beschwerden ab; das Ehepaar Graf und Frau Gilgen gelangen ans Bundesgericht. Der regelmässig durchgeführte Baukaderabend wird von ca. 150 Bauführern und Polieren besucht. Bei der Kessler AG wird eine neue Dorner-Steuerung eingebaut. |
| 2004 | Am 23. Februar weist das Bundesgericht die Beschwerden gegen die Überbauungsordnung ab! Im November setzt der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Köniz die Überbauungsordnung „Abbauschwerpunkt Wangental“ in Kraft. Damit ist die langfristige Versorgung der Region Bern mit Sand und Kies sichergestellt. Erwerb der Aktienmehrheit an der Frischbeton AG Tafers. Herr Andres Schmid wird neu in den Verwaltungsrat gewählt. Ende Jahr beginnen die Rodungsarbeiten für die neue Werkstrasse. Zentrale Auftrags- und Fuhrdispo in Betrieb. Umweltmanagement- und QM-System werden rezertifiziert. |
| 2005 | Mit einer 50% - Beteiligung an der Sables et Graviers Schiffenen SA konnte eine weitere strategische Position im Westen erreicht werden. Weiter wurde zusammen mit der Firma Weibel die von Oberwangen lang ersehnte Werkstrasse eröffnet, die das Dorf Oberwangen vollständig vom Werkverkehr entlastet. Schliesslich konnten auch die Zertifikate über die werkseigene Produktionskontrolle von Beton und Gesteinskörnungen entgegengenommen werden. |
| 2006 | Das Geschäftsjahr 2006 brachte für die Messerligruppe mit dem Entscheid zur Fusion mit der Firma K.+ U. Hofstetter AG die wohl einschneidenste Veränderung in der 99-jährigen Firmengeschichte. Vorrangiges Ziel ist dabei, für die beiden Familienunternehmungen eine optimale Basis für die Nachfolgeregelungen zu schaffen und durch die Nutzung des grossen Synergiepotentials die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe im immer härter werdenden Marktumfeld entscheidend zu stärken. Das Joint Venture unter der neuen HM Holding AG wurde am 31.8.2006 bekannt gegeben und rückwirkend auf den 1.1.2006 in Kraft gesetzt. Geführt werden die beiden Aktiengesellschaften K.+ U.Hofstetter AG und die Messerli Kieswerk AG über die neue HM Kies + Beton AG. Die Vorbereitungsarbeiten für die Neuorganisation per 1.1.2007 unter der Leitung von Robert Jäggi verliefen reibungslos. Dies alles neben dem Tagesgeschäft, mit einem sehr guten Geschäftsjahr, was für alle Beteiligten eine riesige Mehrbelastung bedeutete und mit Bravour gemeistert wurde. |
| 2007 | 100-Jahre Messerli Kieswerk AG: mit eindrucksvollen Feiern im Kornhauskeller für Kunden, Geschäftsfreunde einerseits und der gesamten Belegschaft der HM-Gruppe andererseits wurde dieser für ein Familienunternehmen doch eher seltene Anlass würdig gefeiert und festlich begangen. Daneben waren nebst den aufwendigen Integrationsarbeiten die Beteiligungen an den beiden Grossbaustellen WestSide und Neufeldtunnel entscheidende Schlüsselpunkte, die schon im ersten Geschäftsjahr der HM Holding AG die Bedeutung des Zusammenschlusses positiv aufzeigten. |
Heute betreibt die Firma in Bern-Bethlehem und Oberwangen je ein Kies- und Transportbetonwerk. Ein grosser Teil der Transporte wird mit der eigenen Lastwagenflotte (zur Zeit 22 Fahrzeuge) ausgeführt. In Bern-Bethlehem befindet sich das Labor und in Oberwangen befinden sich die Reparaturwerkstatt und die Reparaturschlosserei. Die Firma ist dank ihren ausgebauten Dienstleistungen und dem reichhaltigen Angebot an Produkten bekannt und wird geschätzt. Im Leitbild und in der Unternehmenspolitik sind die wichtigsten Zielsetzungen zusammengefasst.


